Europäischer Qualifikationsrahmen

Alle neu ausgestellten Abschlüsse in Europa sollen künftig einen Verweis auf eine der acht Niveaustufen des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) aufweisen. Dieser Verweis hilft Lernenden und Arbeitgebern dabei, eine (im Ausland erworbene) Qualifikation innerhalb des eigenen und anderer europäischer Bildungssysteme zu verorten.

 

Die richtige Qualifikation anhand der Referenzniveaustufe im EQR auswählen

 

Auf diese Weise unterstützen der EQR die entsprechenden nationalen und sektoralen Qualifikationsrahmen und die lernergebnisbasierten Qualifikationsbeschreibungen Lernende dabei, Qualifikationen für ihren individuellen nächsten  (Weiter)Bildungs oder Karriereweg auszuwählen, um wiederum den nächsten Qualifikationsschritt zu machen oder eine neue berufliche Position zu finden.

 

Gleichzeitig können Arbeitgeber und Bildungsanbieter so die Fähigkeiten und Qualifikationen von Bewerbern prüfen, ob diese die Anforderungen für eine bestimmte berufliche Position erfüllen bzw. damit sie zu einem Bildungsgang zugelassen werden können.

 

Lernergebnisse basierend auf Arbeitsprozessen … Annäherung an die Wirtschaft

 

Qualifikationen unterscheiden sich jedoch so stark voneinander, dass es schwierig ist, sie zu vergleichen. Deshalb basiert das allumfassende EQR System auf Lernergebnissen, die eine Qualifikation kennzeichnen und über ihre Niveaustufe entscheiden. Seitdem sich Arbeit als solche in ganz Europa mehr oder weniger  angeglichen hat, fungieren Arbeits- und Betriebsprozesse mehr und mehr als der Hauptreferenzpunkt für die Zuordnung, Strukturierung und Konsolidierung von Lernergebnissen. Dies erlaubt nicht nur eine bessere Vergleichbarkeit der Qualifikationen, sondern ebenso eine höhere Bezugnahme zu den Bedürfnissen der Industrie. 

EQF auf den Punkt gebracht

Industry & Employers
Social Partners
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Video source: NQAI (http://youtu.be/kQY0U179DQk)