Der Status Quo der ECVET Umsetzung in Deutschland

Die Umsetzung von ECVET soll die Einführung der Lernergebnisorientierung und die Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens unterstützen. Ebenso wird gehofft, dass ECVET dazu beiträgt, ein besseres Verständnis zwischen verschiedenen Stakeholdern zu erreichen, als auch transnationale Mobilität und Durchlässigkeit unterschiedlicher Lernpfade.

 

Ausgehend von einer 10-Projekt-Initiative gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde ein nationaler Ansatz für das Überprüfen und Anerkennen von Lernen – DECVET – zwischen 2007 und 2012 getestet (www.decvet.net). Ihr hauptsächliches Anliegen bestand in der Entwicklung und Erprobung von Abläufen für die Anerkennung von Kompetenzen und Lernergebnissen. Von diesen Abläufen wird erwartet, dass sie die Mobilität und Durchlässigkeit innerhalb des Bildungssystems als Ganzes und zwischen unterschiedlichen Teilen dieses Systems verbessern. Die Initiative bezog sich auf vier Schnittstellen innerhalb des deutschen Bildungssystems:

 

  • Zwischen Berufsbildungsvorbereitung und dualem System der Berufsausbildung;
  • Sich überschneidende berufliche Qualifikationen innerhalb eines Berufsfeldes;
  • Zwischen dualer und schulischer Berufsausbildung;
  • Zwischen dualer Ausbildung und Weiterbildung.