Die Grundlinie europäischer Instrumente innerhalb der beruflichen Bildung

© Sergey Nivens / fotolia.com

Qualifikation ist eins der wichtigsten Güter europäischer Bürger. Es ist die Währung des Bürgers auf dem Arbeitsmarkt und Katalysator für Qualität und Innovation für die europäische Ökonomie. Aber wie wertvoll ist diese Währung, wenn sie nicht über Grenzen hinweg gewürdigt wird?

 

Zum Verständnis des Wertes von Qualifikation für die Behebung des Fachkräftemangels

 

Formale beufliche Qualifikationen sind innerhalb eines nationalen Bildungssystems meist einfach zu verstehen. Ein Arbeitgeber oder ein Bildungsanbieter kann sich auf ein gemeinsames Verständnis einer nationalen Qualifikation ebenso verlassen wie darauf, was von einem Inhaber einer solchen Qualifikation erwartet wird. Das wird etwas schwieriger, wenn der Bewerber aus dem Ausland kommt, weil die Europäische Union über sehr unterschiedliche Berufsbildungssysteme verfügt, die kaum miteinander vergleichbar sind und sehr unterschiedliche Begriffe und Bezeichnungen verwenden. Daher ist es schwierig, den wirklichen Wert einer ausländischen Qualifikation angemessen zu verstehen oder zu kommunizieren.

 

Dennoch wird Mobilität von Arbeitern und Lernenden nicht nur national, sondern auch über Grenzen hinweg immer wichtiger für die europäische Wirtschaft und den Wohlstand. Ein Fachkräftemangel, der nicht mehr national kompensiert werden kann, kann durch Arbeitssuchende aus anderen Ländern kompensiert werden. Eines der Hindernisse für eine solche Arbeitnehmermobilität am europäischen Arbeitsmarkt ist die Transparenz und die Anerkennung von Qualifikationen über Grenzen hinweg.

 

Dafür stehen der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR)und das Europäische Leistungspunktesystem für die berufliche Bildung (ECVET): die Mobilität von Lernenden und Arbeitern in Europa mit der Anerkennung ihrer Qualifikationen!

 

Um es kurz zu machen